Überspannungsschutz und Blitzschutz
Überspannungsschutz-Steckerleiste, SPD, Blitzableiter — im Alltag klingt das nach demselben Schutz. Tatsächlich sind es zwei getrennte Themen mit unterschiedlicher Aufgabe.
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Wer eine „Überspannungsschutz-Steckdosenleiste" kauft, schützt damit nur das eine angeschlossene Gerät. Was Elektrofachkräfte meinen, wenn sie von Überspannungsschutz sprechen, ist die Überspannungs-Schutzeinrichtung (SPD, englisch Surge Protective Device) im Verteiler — ein gestuftes Konzept aus Typ 1, 2 und 3, das die gesamte Anlage abdeckt.
Der „Blitzableiter" ist demgegenüber etwas ganz anderes: Fachlich heißt er äußerer Blitzschutz (LPS, Lightning Protection System) und sitzt außen am Gebäude, nicht im Verteiler.
Zwei Schutzkonzepte mit unterschiedlicher Zuständigkeit
Der innere Überspannungsschutz fängt Blitz- und Schaltüberspannungen im Verteiler ab, bevor sie angeschlossene Geräte wie Fernseher, Router oder eine Photovoltaikanlage erreichen. Auswahl und Einbau der Schutzgeräte sind Aufgabe der Elektrofachkraft.
Der äußere Blitzschutz schützt dagegen das Gebäude selbst vor einem direkten Blitzeinschlag — mit Fangeinrichtung und Ableitern an Dach und Fassade. Das ist ein eigenständiges Gewerk, das nicht zu unseren Leistungen als Elektrobetrieb gehört.
Innerer und äußerer Schutz im Vergleich
SPD — innerer Überspannungsschutz
Die Überspannungs-Schutzeinrichtung sitzt im Verteiler, ist nach Typ 1, 2 und 3 gestuft und schützt die angeschlossene Elektronik der gesamten Anlage vor Blitz- und Schaltüberspannungen.
LPS — äußerer Blitzschutz
Der äußere Blitzschutz, umgangssprachlich Blitzableiter, besteht aus Fangeinrichtung und Ableitern an Dach und Fassade und schützt das Gebäude selbst vor einem direkten Einschlag — ein eigenes Gewerk.

Waren nach einem Gewitter Geräte in Ihrer Wohnung beschädigt oder fehlt im Verteiler ein mehrstufiges Schutzkonzept, ist das unser Gewerk — für den äußeren Blitzschutz am Gebäude empfehlen wir Ihnen einen darauf spezialisierten Betrieb.
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