Typ 1, 2 und 3 gestaffelt im Verteiler

Überspannungsschutz Hamburg

Nach einem Gewitter sind Geräte in der Wohnung beschädigt? Ein mehrstufiges Schutzkonzept im Verteiler beugt genau das vor.

Kostenlose, unverbindliche telefonische Beratung.

Typ 1 – Blitzstrom
Typ 2 – Überspannung
Typ 3 – Gerätenaher Schutz
Anlass

Woran ein fehlendes Schutzkonzept zu erkennen ist

Diese Situationen zeigen, dass der Überspannungsschutz im Verteiler fehlt oder nicht mehr ausreicht.

Nach einem Gewitter sind Geräte oder Elektronik beschädigt – Ursache ist meist eine Blitz- oder Schaltüberspannung, die ungehindert bis zur Steckdose vorgedrungen ist.

Im Verteiler ist kein oder nur ein einstufiger Überspannungsschutz vorhanden – eine einzelne Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz ersetzt dieses mehrstufige Konzept nicht.

Eine Photovoltaikanlage ist ohne eigenen Überspannungsschutz installiert – DC- und AC-Seite benötigen dafür jeweils ein eigenes Schutzgerät.

Auch bei einer kompletten Neuinstallation oder einer wesentlichen Erweiterung Ihrer Anlage ist der Überspannungsschutz ohnehin Teil des Pflichtprogramms – mehr zum Gesamtumfang lesen Sie auf der Seite zur Elektroinstallation.

Innerer Überspannungsschutz

Schutzgeräte (SPD) im Verteiler fangen Blitz- und Schaltüberspannungen ab, bevor sie die angeschlossenen Geräte in Ihrer Wohnung erreichen. Eine einzelne Steckdosen- oder Steckerleiste mit Überspannungsschutz ersetzt dieses mehrstufige Konzept nicht – das ist unser Gewerk als Fachbetrieb.

Äußerer Blitzschutz

Der äußere Blitzschutz – eine Blitzschutzanlage mit Fangeinrichtung und Ableitern an Fassade und Dach – schützt das Gebäude selbst vor einem direkten Blitzeinschlag. Das ist ein eigenes Gewerk und nicht Teil unserer Leistungen.

Leistung

Was unser Überspannungsschutz umfasst

Ein abgestuftes Konzept, fachgerecht eingebaut und geprüft.

Blick in einen geöffneten Sicherungskasten mit mehreren Schutzgeräten

Mehrstufiges Konzept

Typ 1 am Einspeisepunkt, Typ 2 in der Verteilung und Typ 3 am Endgerät – abgestuft nach DIN VDE 0100-534 und auf Ihre Anlage abgestimmt.

Elektriker verkabelt ein Schutzgerät im offenen Verteilerschrank

Einbau im Verteiler

Auswahl und Einbau der Schutzgeräte im Zählerschrank oder Verteiler – als Festinstallation ausschließlich durch die Elektrofachkraft.

Elektriker prüft mit einem Spannungsprüfer eine Sicherung

Funktionsprüfung

Nach dem Einbau prüfen wir, dass die Schutzgeräte einwandfrei funktionieren. Der Ersatz bereits beschädigter Endgeräte gehört nicht zu dieser Leistung.

Kostenlose telefonische Beratung

Ob Nachrüstung oder Teil einer Neuanlage – wir klären das passende Schutzkonzept zunächst am Telefon mit Ihnen.

Kostenlos anrufen0176 4287 6194

Für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen ist ein Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 seit dem Ende der Übergangsfrist am 15.12.2018 verbindlich vorgeschrieben. Für unveränderten Bestand besteht kein Nachrüstzwang – nach Geräteschäden durch Gewitter oder bei einer PV-Anlage ist eine Nachrüstung dennoch empfehlenswert.

Ablauf

So gehen wir beim Überspannungsschutz vor

Von der Beurteilung des Verteilers bis zur Dokumentation.

1

Verteiler beurteilen

Wir prüfen den vorhandenen Verteiler, die Einspeisung und ob bereits ein Überspannungsschutz vorhanden ist.

2

Konzept festlegen

Wir legen gemeinsam das passende, mehrstufige Konzept aus Typ 1, 2 und 3 nach DIN VDE 0100-534 fest.

3

SPD einbauen

Die Schutzgeräte werden als Festinstallation fachgerecht durch die Elektrofachkraft im Verteiler eingebaut oder umgebaut.

4

Prüfen

Die Funktion der eingebauten Schutzgeräte wird geprüft.

5

Dokumentieren

Sie erhalten eine Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.

Vertrauen

Die Normbasis für unsere Arbeit

Auswahl und Errichtung der Schutzgeräte im Verteiler sind als Festinstallation nach NAV §13 ausschließlich Aufgabe der Elektrofachkraft.

DIN VDE 0100-443
DIN VDE 0100-534
Elektrofachkraft für den Verteiler

Gewitterlage an Elbe, Hafen und Alster

Hamburgs Wasserlage bringt häufige Gewitter mit sich. Auf Hafen- und Gewerbedächern mit Photovoltaikanlagen braucht es sowohl DC- als auch AC-seitig ein eigenes Schutzgerät, an exponierten Elbhanglagen ist ein durchdachtes, mehrstufiges Überspannungskonzept ebenso wichtig.

Nahaufnahme einer Photovoltaikanlage auf einem Dach
Fragen

Häufige Fragen zum Überspannungsschutz

Reicht eine einfache Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz?
Nein. Eine Steckdosenleiste schützt bestenfalls das eine angeschlossene Gerät. Ein mehrstufiges Schutzkonzept im Verteiler wirkt dagegen für die gesamte Anlage.
Ist Überspannungsschutz im Altbau Pflicht?
Für unveränderten Bestand besteht kein Nachrüstzwang. Verbindlich vorgeschrieben ist er nach DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 seit dem 15.12.2018 nur für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen.
Spielt die Versicherung dabei eine Rolle?
Ob und wie Ihr Versicherer den vorhandenen Überspannungsschutz bewertet, hängt von Ihrer Police ab – das klären Sie am besten direkt mit Ihrem Versicherer.
Schützt das auch meine Photovoltaikanlage?
Ja. Eine PV-Anlage ohne eigenen Überspannungsschutz ist besonders gefährdet – DC- und AC-Seite benötigen jeweils ein eigenes Schutzgerät, das wir in das Gesamtkonzept einbinden.
Darf ich den Überspannungsschutz selbst nachrüsten?
Nein. Der Einbau im Verteiler ist eine Festinstallation und darf nach NAV §13 nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen – unsachgemäß eingebaute Schutzgeräte bergen Brand- und Lebensgefahr und gefährden den Versicherungsschutz.
Kontakt

Überspannungsschutz vom Elektriker

Rufen Sie an – wir besprechen Ihr Schutzkonzept kostenlos und unverbindlich.

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